Tarifvertrag entgeltordnung lehrkräfte (tv entgo l)

Darüber hinaus variiert die Anzahl der Zeiten, die die Lehrer geben müssen, je nach Schulart und auch je nach Lehrqualifikation und Unterrichtsfächern (z. B. ist die Anzahl der Perioden für künstlerische/kulturelle und praktische Fächer höher). Die Lehrer haben auch Anspruch auf verkürzung der Anzahl der Zeiten für die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben (z. B. Verwaltungsarbeit bei Schulleitern und deren Stellvertretern). Darüber hinaus wird die Anzahl der Zeiten auch für die Mitarbeiter, die besondere Aufgaben wahrnehmen (z. B. Lehrerausbildung, Erstellung von Stundenplänen und Stand-in-Zeitplänen, Betrieb von Bibliotheken für Lehrer und Schüler und Beteiligung an der Arbeit der Schülervertretungen als Schülerratberater) sowie eine altersbedingte Verkürzung von ein bis drei Perioden pro Woche frühestens ab dem 55. Lebensjahr reduziert.

Angesichts der Kürzungen im öffentlichen Haushalt, die nur eine begrenzte Einstellung von neu qualifizierten Lehrern ermöglichen, haben fast alle westdeutschen Bundesländer die Zahl der Vonlehrer zu gebenden Zeiten erhöht und die Anzahl der Zeiten, die für bestimmte Aufgaben verkürzt werden können, verringert. Im Schuljahr 2017/2018 arbeiten in Deutschland rund 805.000 Vollzeitlehrer. Bis 2030 rechnet die Ständige Konferenz der Kultusminister mit einem durchschnittlichen jährlichen Einstellungsbedarf von rund 32.700 Lehrern. Wenn Forscher an eine andere Universität oder Forschungseinrichtung wechseln, gehen sie hinsichtlich ihres Erfahrungsniveaus nicht an den Anfang zurück. Die einschlägige Berufserfahrung und damit auch die bereits auf der jeweiligen Ebene verbrachte Zeit werden anerkannt. Dies muss jedoch beantragt werden. Wenn der neue Arbeitgeber besonders daran interessiert ist, einen bestimmten Forscher einzustellen, kann er möglicherweise sogar ein höheres Lohnband aushandeln oder sogar früher als geplant auf ein höheres Erfahrungsniveau wechseln. Dennoch können Forscher einen Lohnverlust erleben, wenn sie zwischen verschiedenen Tarifverträgen und Erfahrungsstufen wechseln.

Es ist daher wichtig zu prüfen, wie sich diese Änderung auf Ihr Gehalt auswirkt, bevor Sie zu einem anderen öffentlichen Arbeitgeber wechseln. Die Mehrheit der Lehrer in den ostdeutschen Bundesländern – mit Ausnahme Brandenburgs – hat derzeit den Status von Angestellten. Die Lehrer, die ihre Lehrqualifikation in der DDR erworben hatten, konnten aber auch auf der Grundlage des Einigungsvertrags und der Landesordnung als Beamte eingesetzt werden. Die Ständige Kultusministerkonferenz der Länder einigte sich im Mai 1993 auf die Anerkennung von Lehrerausbildungskursen in der ehemaligen DDR und deren Zuordnung zu konventionellen Karrierewegen (Vereinbarung über die Anerkennung und Zuordnung der Lehrerausbildungsgänge der ehemaligen DDR zu herkömmlichen Laufbahnen), um die Gehaltsgruppen von Lehrern zu klären, die ihre Ausbildung in der DDR erhalten haben. Die Vereinbarung hat dazu beigetragen, dass in den meisten ostdeutschen Bundesländern Regelungen erlassen wurden, nach denen das Lehrpersonal den Beamtenstatus erhalten und in die Lohnstruktur der westdeutschen Bundesländer integriert werden kann. Bestimmungen über die Gehälter der Lehrer sind in den Beamtenbesoldungsgesetzen der Länder enthalten. Die folgende Abbildung der Beamtengehälter spiegelt die Situation in den meisten Bundesländern wider. Angesichts der Notwendigkeit, abwesende Lehrer abzusichern, kann sich der Schulleiter zunächst auf das vorhandene Lehrpersonal verlassen. Nach den geltenden allgemeinen Beamtenordnungen sind die Lehrer verpflichtet, vorübergehend zusätzliche Arbeiten zu verrichten, für die zunächst kein finanzieller Ausgleich gewährt wird. Wird die Anzahl der Zeiten, die Lehrer im Unterricht verbringen müssen, um mehr als drei Zeiträume pro Monat überschritten, so kann eine zusätzliche Arbeitsentschädigung gewährt werden.